Dienstag, 17. Juli 2012

Pinterest bekämpft Affiliate Links

Pinterest schränkt die Nutzung von Links ein, um Spam zu verhindern

Pinterest hat im Zuge seiner Unternehmungen um Spam zu bekämpfen weitere Schritte unternommen und deaktiviert dreierlei Arten von Links. 
 In seinem kurzen Leben als höchstrangige Webseite, hat Pinterest viel Zustimmung geerntet. Nutzer können  Bilder-Kollektionen auf das soziale Netzwerk stellen und jene anderer Leute ansehen, teilen oder kommentieren. Das Teilen von Links wird durch Pinterest nun aber eingeschränkt, im Konkreten blockiert das Unternehmen drei Arten von Links, die von Usern geteilt werden: 

Source: t3n.de via Michael on Pinterest
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Der Service zensiert Affiliate Links von Seiten wie z.B. Amazon; Pinterest behandelt sie künftig als Spam. Affiliate-Systeme  sind internetbasierte Vertriebslösungen, bei denen ein Anbieter seine Vertriebspartner erfolgsorientiert durch eine Provision vergütet. Der Produktanbieter stellt seine Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seinen Seiten zur Bewerbung der Angebote verwenden kann. Es ist eine Technik, die Pinterest an sich selbst getestet hat, ohne die User darüber aufzuklären, was nun einige von ihnen sehr verärgert.  
·         Pinterest erlaubt nun auch keine Links mehr, die mit verkürzten URLs gepostet werden. Wenn man etwas will posten, das einen Analytik Service nutzt, so wie Bitly oder Awe.sm und die Klicker zu der eigentlichen Seite umleitet, wird ab sofort ein Pinterest Sperrzeichen erscheinen, das davor warnt, weiterzumachen. Was das Blockieren von kurzen URLs angeht, kann es gut sein, dass es eine längerfristige Sache wird. Pinterest zieht es vor, dass Inhalte die Nutzer nicht automatisch zu einer anderen Seite umleiten, weil der Prozess manipuliert sein kann und Klicker am Ende auf Orten landen, wo sie niemals beabsichtigten hinzugelangen. 
Die Seite entfernt Informationen, die am Ende eines URL hinzugefügt wurden, eine weitere häufige Analytik-Technik. So kann man künftig keine Links mehr nutzen, die beispielsweise durch Googles URL builder erzeugt wurden, um die "Druchklicker" zurückzuverfolgen. Denn Pinterest wird die zusätzliche Information am Ende des Links löschen, bevor er öffentlich gemacht wird. Das wurde laut Quellen im E-Commerce-Raum, bereits vor einem Monat eingeführt. Viele Tags werden von Spammern missbraucht, rechtfertigt das Unternehmen die URL-"Beschneidung". Doch Pinterest arbeitet an Wegen um rechtmäßige Referrer Inofmationen zu erlauben, die erst gar keinen Anlass für so viel Spamverhalten geben.   

Viele reguläre Nutzer erfreuen sich einfach nur daran, hübsche Bilder auf Pinterest zu speichern und zu teilen, oder Bilder von anderen Nutzern anzusehen, doch Pinterest stoppt sie mit den neuen Richtlinien. Auf die Frage nach einem Kommentar, sagt ein Stellvertreter von Pinterest, dass die derzeitigen Strategien Pinterests langfristige Philosophie nicht zwangsläufig zurückwerfen,  aber vielmehr nachhaltig Bemühungen setzen, um Betrüger und Spammer zu bekämpfen. Pinterest hat jedoch öffentlich nicht viel getan,  um all diese neuen Blockierungen zu erklären. Lediglich auf einer Supportseite findet der Nutzer etwas darüber.  
Pinterests Haltung ist nicht völlig unüblich. Während Seiten wie Twitter und Facebook es  generell erlauben, Links zurückzuverfolgen, sind nicht alle Sozialen Netzwerke freundlich zu Vermarktern. Reddit beispielsweise erlaubt keine kurzen URLs, ist auch Affiliate Links nicht gut gesinnt und hat sogar Links von Publikationen wie The Atlantic und BusinessWeek nach angeblichem Spamverhalten verboten. 

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